Was sich die Frauen so um die Ohren schlagen

Ein bißchen verwundert darf man schon sein, wenn man sieht, mit welcher Vehemenz Ministerin Schröder und Alice Schwarzer, oder ihre Stellvertreterin, Ministerin von der Leyen, sich die Argumente um die Ohren hauen. Aber mit Distanz zum Schlachtenlärm erkennt man ein bißvhen das Muster, dem sich heutige Politik stellen muss: Entweder korrekt und abgewogen zu sein, aber unter zu gehen. Oder eben erst ein schiefes, aber plakatives Bild zu inszenieren, damit alle hinschauen. Und später zurück zu rudern und zu differenzieren.

Ministerin Schröder hat sich für ersteres entschieden. Und, nachdem sie anfangs etwas Unsicherheit zeigte, bewegt sie sich, zumindest publizistisch, auf festem Boden. Die Positionen jedenfalls sind wirklichkeitsnäher als die von Alice Schwarzer. Offen bleibt aber, ob Schwarzer ihr Argument, man müsse die Männer diskriminieren, um Frauen zu fördern, so wiederholen würde. Aber um das entscheiden zu können, müsste man sich in den Talkshows einfinden, in denen, da sind wir uns sicher, sich die beiden Kombantinnen gerne einfinden.

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