Warum Geld ein geiles Maß ist. Und Gemeinwohl keines

Warum Geld eine geile Maßzahl ist. Und warum eine umfassende Gemeinwohlbilanzierung Blödsinn ist. 

  1. Geld steuert die Zuweisung von Ressourcen. Ohne dass jemand mitreden muss. Das ist das bestechend Einfache an einer finanziell-ökonomische Bilanzierung. 
  2. Die Vorstellung, nur politisch oder gesellschaftliche Entscheidungen richtige Entscheidungen sind, verkennt: 
    1. Dass es Gremien, Abstimmungen, Gewichtungen, subjektiver Einschätzungen bedarf, um einen anderen Index zu erstellen. Und dieser Index hat dann eben für den Einzelnen keine Orientierung mehr. 
    2. Solche Entscheidungen überfordern die Entschiedungsfähigkeit des Menschen. 
    3. Solche Konzepte schaffen neue Gremien und Priesterherrscher, die für andere entscheiden und diese bevormunden. 
    4. Solche Konzepte überschätzen, was die Menschen erkennen können, gerade, wenn es um Veränderungen geht. 
    5. Solche Konzepte lassen nur zu, was man kennt. 
    6. Solche Konzepte sind für eine offene, globale Gesellschaft untauglich. 
    7. Solche Konzepte verkennen, dass gut gemeint nicht gut gemacht ist. 
    8. Solche Konzepte verkennen, dass Komplexitätsreduktion etwas bestechendes ist. 
    9. Solche Konzepte verkennen, dass Geld ein einfaches Mittel der Ressourcenzuweisung ist. 
  3. Solche Konzepte verkennen, dass Politik die Aufgabe hat, Gemeinwohlinteressen durch Steuern und Ordnungspolitik einzupreisen. 

Und damit ist es gut so!

 

 
P.S. Eine Ex-Post Bilanzierung auf volkswirtschaftlicher Ebene über Gemeinwohlwerte oder Nachhaltigkeit ist sinnvoll. Aber sie ist keine betriebswirtschaftliche Orientierungsmarke. 

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