US-Ministerium knöpft sich Google vor

Eine Meldung von heute. Jetzt kommt Google dran. Das US Justizministerium nimmt Anstoß an Googles Anzeigensystem. Aus, wie es heißt, Sucht-, nicht Monopolgründen.

Das verweist auf die verschlungenen Wege der Machtausübung. Lange hat die Deutsche Internetgemeinde darauf gewartet, dass der wachsende Quasimonopolist in seinem Verhalten quasi an die Leine gelegt wird. Über Bande gespielt, könnte man jetzt sagen. Diskussionen in Deutschland, Prüfungen der EU. Und wenn jetzt das US Justizministerium seinen Apperat anwirft, kann es sein, dass der „wourldwide rumour“ seinen Beitrag geleistet hat.

Ein Soziologe, der Schlimmes dabei denkt. Das ist keine klassische Institutionenlehre, die da wirkt. Die Botschaft an alle, ob NGOs, Unternehmen oder die Politik: Die unscharfen Wege der Information funktionieren. Auch wenn man nicht genau weiss, was man wo reinstecken muss, damit was raus kommt. Wir werden uns an Umbrüche und indirekte Wirkungen unseres Tuns im globalen Dschungel gewöhnen müssen. Die gute Botschaft: Tun wirkt. Auch wenn man nicht weiss, wann und wie.

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