… und die Moral von der grünen Geschicht‘

1) Nicht eine Geschichte ist die grüne, sondern jede beleuchtet einen wichtigen Punkt
2) Weil unser (westliches) Denken auf Ursache-Wirkungs-Denken aufgebaut ist, sind unsere Denkmodelle schlichter als die Wirklichkeit.
3) Weil es nicht auf das schönere Denkmodell ankommt, sondern darauf, welche Geschichte bei den Zuhörern den Impuls auslöst, mitmachen zu wollen, kommt es nicht auf die abstrakte Idee, sondern auf das Zusammenwirken an.
4) Weil verschiedene, sich widersprechende Geschichten das selber denken fördert, ist es gut.
5) Wenn es den Grünen gelingt, die besten Erähler und die schauesten und neugierigsten Beobachter und Pioniere an sich zu binden, bleibt das grüne Lagerfeuer das spannendste.
6) Wenn es die Hauptakteure schaffen, nicht zu fragen, wer Recht und wer Unrecht hat (und wer mit was Karriere machen will), sondern die Frage nach der aktuellen Relevanz in den Vordergrund stellen, wird das für alle gemeinsam zum Gewinn.
7) Weil Zukunft immer neu und immer anderes ist, bleibt alles ohnehin offen
8) Wenn dann Schritt für Schritt aus den verschiedenen grünen Erzählungen sich eine grüne Haupterzählung herausschält, ist das gut so. Man muss sich nur die Zeit lassen.

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