Politik braucht Führung. Gesundheitspolitik auch.

Heute morgen hatte ich mich noch gewundert, warum eigentlich Gesundheitsminister Bahr jetzt was gegen den Spitzenverband der Krankenkassen sagt. Gab es eigentlich keinen Grund.

Postwendend die Antwort: Der Spitzenverband spricht sich dafür aus, auch den Apothekenmarkt dem Wettbewerb der Anbieter auszusetzen. Sprich, die Apothekenkette winkt wieder.

Ein Schelm, wer sofort denkt, die Partei des freien Wettbewerbs, die FDP, möchte jetzt den Wettbewerb unterbinden. Oder weiterhin auf homöopathischem Niveau simulieren. Überhaupt ist auffällig, dass es eine Scheinblüte der Lobbypapiere gibt, kurz vor der Wahl. So ist es, wenn Politik keine Vorgaben macht: Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch.

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