Innogy. Eine unerwartete Erfolgsgeschichte mal zu Ende erzählt

Die alte RWE hat die neue Innogy an die Börse gebracht. Das Emissionsziel wird scheinbar voll erreicht. E.On, der Erfinder des Zerschlagungsplans, hat das Nachsehen. Den Krempelkonzern, den E.On an die Börse gebracht hat, wollte niemand haben, der Wert des Emissärs hat sich durch den Börsenganz halbiert. 

Ist Innogy/RWE also eine Erfolgsgeschichte? Unternehmerisch ja, sie haben ihre Chance erhalten. Aber in politischer Hinsicht ist sie ein Lehrstück. Man könnte auch von Erpressung reden, die kommunalen Aktionäre hatten vor dem Hintergrund anhaltender Verluste schlicht keine Alternative mehr, sich neues Geld zu beschaffen, indem sie ihren Einfluß reduziert haben. 

So ist das leider mit der Politik. Wenn’s wirklich schwierig ist, vermeiden sie Entscheidungen, so lange es geht. Peter Terium hat das Beste daraus gemacht und ihnen kühl das Messer an die Brust gesetzt. 

Jetzt können sie zusehen und hoffen, dass andere daraus was machen. Couponschneider, zu mehr taugen politische Entscheider leider oftmals nicht. 

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