Heute auf der Abschussrampe: De Maiziere.

Wenn Regierungen kein gemeinsames Projekt, kein Ziel haben, wenn sie wegen Krise nicht wirklich gefordert sind, dann verfolgen die freien Radialen aus ihrem Planetensystem ein Projekt: Belastungsprüfung. Schon deswegen lohnt es sich, einer Regierung ein gemeinsames Ziel zu geben und ihre Teile damit unter Druck zu halten.

Jetzt also der Kanzlerin Liebling (ist er das noch?), der geräuschlose de Maiziere. Flieger im Luftbinnenraum abschießen auf Ministerbefehl. Die FAS von heute beschreibt, wie das von de Maiziere als Geheimprojekt vorangetriebene Vorhaben jetzt zum Rohrkrepierer geworden ist.

Sachlich fragt man sich, ob de Maiziere tatsächlich ein so guter Minister ist, wie immer behauptet wurde. Es ist ja schon das zweite Projekt, was gründlich daneben ging. Vielleicht, das schält sich jetzt heraus, ist er einfach nur der große Zauderer ohne jedes Gefühl für Öffentlichkeit. Aber weil er, wie die Kanzlerin, den Ball stets flach gehalten hat, hat sich die Öffentlichkeit ein anderes Bild von ihm gemalt.

Jetzt, so meine Prognose, geht das interne Sticheln in dieser Koalition weiter: Die CSU hat noch eine Rechnung offen, die SPD fühlt sich als heimliche Kanzlerpartei, ist zudem enttäuscht, dass Selbstbild und Umfrageergebnisse weiter auseinanderfallen, die CDU verhält sich wie eine Ansammlung von Scheinungsklndern. Sie suchen Halt, Autoritäten und familiären Zusammenhalt.

Da deucht uns nichts Gutes!

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