Helden für morgen! Eine Introspektive

Vor welchen Menschen habe ich eigentlich Respekt. Die Entscheidung von Frau Käßmann, sich nicht irgendwie durchzumogeln, finde ich respektabel. Und weiter? Eine Bestandsaufnahme in Sachen Verantwortung, Ehrlichkeit, Vorbildcharaker und Zukunft.

Vor zwei Tagen, auf einer Präsentation bei „be Berlin“ stand auf einmal einer auf, der etwas Kluges sagen wollte und musste, der sich mit dem Titel CSR Berater vorstellte. Da fiel es mir wieder auf: Warum reagiere ich auf diese Begriffe Corporate Social Responsibility so aggressiv ablehnend? Weil, ich versuche eine Antwort, weil sie suggerieren, man könne Verantwortung über Systeme implementieren, sozusagen als Fremdleistung einkaufen. Kann man nicht. Haltung hat man oder hat man nicht. Und der Versuch, CSR-Berater zu sein, bedeutet, auf einer künstlich erzeugten Bedarfswelle auch sein Süppchen zu kochen.

Ich will nicht abstreiten, dass es Beratungsleistungen gibt, die man in Anspruch nehmen sollte, wenn man sich auf den Weg macht, als Unternehmen „verantwortlich“ zu handeln. Aber dann sollte man als Berater vielleicht von „Wegbegleiter“ reden und seine Rolle in einer dienende interpretieren. Aber CSR-Berater suggeriert, man könne Verantwortung einkaufen. Und das geht nicht.

Verantwortung ist etwas persönliches. Und eine betriebliche CSR-Strategie ist immer etwas Grenzwertiges, weil bei den Halbwertszeiten, die aktuell in den Großunternehmen vorherrschen, Verantwortung geradezu ein Fremdwort ist. Nein, das ist ungerecht, sagen wir, die Inszentierung von Verantwortung auf dem Prüfstein der Einlösung im Alltag steht. Wie gehe ich mit meinen Mitarbeitern um, mit meinen Lieferanten etc. etc. Da entscheidet sich Social Responsibility. Dann kann man sie auch kommunizieren. Aber nicht anders rum!

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