Gruner und Jahr schafft schreibende Journalisten ab. Und jetzt?

Manchmal ist man sprachlos. Jetzt gibt’s nur noch was auf die Augen! Denn Brigitte schafft seine schreibenden Journalisten ab. Was nun?
Aus Sicht des Verlagshauses konsequent. Es gibt zu viele Journalisten, die liefern auch pünktlich, jetzt kann man das auch zukaufen und Kosten senken.

Aus Sicht der Journalisten ist das nicht so lustig. Denn erst kommt das Fressen, nur dann der Artikel.

Jetzt kommt es meiner Meinung nach darauf an, dass sich, nicht alle, aber führende, Journalisten des jeweiligen Bereichs zusammentun und überlegen: Entweder eine eigene Plattform/Marke/Medium schaffen oder, Schuster bleib bei deinen Leisten, sich ein Verlagshaus suchen, das Qualität vorne dran schreibt. Und mit den Kunden neue Produkte lanciert.

Brand eins wäre doch so ein Verlag, oder? Man könnte mit on/offline Marken experimentieren, intellectual lifestyle könnte ein Versprechen sein, das doch auch im Fashion oder anderen Lebensweltbereichen funktioniert.

Die Rettung wird also nicht durch irgendwelche Schutzzäune kommen.
Sondern durch bessere Alternativen. Durch einen neu entstehenden Markt für engagierten, zeitgemässen Journalismus. Und die Bereitschaft von Kunden, für Produkte zu zahlen.

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