Flüchtlinge und Europa. Hans-Werner Sinns nüchterne Analyse.

Hans-Werner Sinn hat mit seinem Kommentqr am 8.8.2016 im Handelsblatt recht. Statt mit dem Finger auf Großbritannien zu zeigen, sollten die Europäer verstehen, dass das Thema Armutsmigration (und die damit verbundenen Verteilungskämpfe) sie selbst betreffen. Das Wohlstandsgefälle ist einfach zu hoch und die Fähigkeit der Gesellschaften, sich selber neu zu erfinden (sprich, politisch für Ausgleich zu sorgen) zu schwach. Deswegen:  Handlungsfähigkeit ist gefragt! 

Auch wenn das kein einfaches Anliegen ist. Wann lernen wir eigentlich, die europäische Debatte in der notwendigen Komplexitat zu führen? 

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