Die Inszenierung der politischen Wirklichkeit

An den Gedanken haben wir uns ja schon gewöhnt: es gibt keine Wirklichkeit, sondern nur die Inszenierung von Wirklichkeit. Gerade in der Politik. Die großen Helden agieren, beobachtet vom gebannt oder gelangweilten Wahlvolk alleine auf der Bühne.

Was politische Vollblüter bedauern, das wachsende Schielen auf mediale Inszenierungen statt auf wirksame Politik, wird von Günther Bannas in der heutigen FAZ noch einmal reflektiert.

Aber er geht weiter. Denn nicht die Inszenierung, sondern die Erzählung der Inszenierung, gibt den Ausschlag, wie er abschließend bemerkt:

„PS: Frühere Presseberater Schröders klopfen sich heute noch lachend auf die Schenkel, wenn sie erzählen, wie es beim letzten „Duell“ war. Da schnitt der einstige Kanzler Schröder bei denjenigen Befragten am besten ab, die es gar nicht gesehen hatten.“

Also: Das Märchen von der Inszenierung politischer Wirklichkeit.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.