Das vorläufige Ende vom Wahlkampflied.

Eine erste Analyse:

Die Nüchternheit und Uneitelkeit der Kanzlerin ist noch immer ein starkes Pfund. Vertrauen wächst manchmal halt langsam.

Bei Rotgrün hat das Gesamtpackage nicht gestimmt. Der Kandidat passte nicht zum Programm, die Programme waren völlig überzogen, völlig überhebliche Grüne. Das alles machte den Menschen Angst, weil es signalisierte: Wir, die Politiker, machen alles anders. Und nichts fürchten die Bürgerinnen und Bürger mehr als vollmundige Politikerversprechen.

Das Beispiel FDP zeigt, dass es künftig nicht mehr genügt, mit den alten Rezepten, die immer erfolgreich waren (Zweitstimmenwahlkampf), weiter zu machen. Auch die handwerkliche Performance muss stimmen.

Wer jetzt mit dem Finger auf die AfD zeigt, hat nicht begriffen, dass das starke AfD Votum signalisiert, dass es nicht reicht, immer die Gleichung „Euro schafft Europäsichen Zusammenhalt“ zu beschwören. Man muss darüber diskutieren, wie Länder mit so unterschiedlicher politischer Aufstellung ein gemeinsames und starkes Europa bilden können. Im europäischen Interesse.

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