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Archiv für die 'Bildung' Kategorie

Es sind die unspektakulären Beiträge, die einen oft ins Grübeln bringen, wie der folgende. Da geht es um das Stichwort „Individuelle Förderung“, das bei allen Politikern hoch im Kurs steht. Die Aneignung dieser Begriffe, ohne die dafür notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, das ist die Folge wachsender Politisierung. Es entsteht politisch korrekter Neusprech, weil auf der […]

Oftmals sind es die Extremfälle, die auf die Funktionsbedingungen des Normalfalls verweisen. Der Beitrag der FAZ über die Universität von Vigo lässt sich auf vielfache Weise lesen: Über die Folge übermäßigen Mittelflusses in arme Regionen (und die damit zusammenhängende Blüte von Korruption), die Entstehung von Korruption, die Reichweite von Korruption, die auch parteiübergreifend sein kann […]

Eine OECD-Studie, so meldet die Süddeutsche in ihrer Ausgabe vom 26.6.2013, bilanziert. Deutschland hat nur 28% Akademiker, aber weniger Arbeitslose als die übrigen europäischen Länder mit zum Teil bis zu 40%% Akademiker. Zeit, sein eigenes Bild zu revidieren. Die Priesterherrschaft der Intellektuellen (Helmut Schelsky) wird entzaubert. Um es in ein extremes Bild zu bringen: Eine […]

Ulla Weidenfeld hat in ihrem Kommentar im Handelsblatt auf einen wichtigen Widerspruch hingewiesen: Das Abitur ist ein Schulabschluss, der einem die meisten Berufswege eröffnet, aber nicht das einzig lohnende Ziel. Ich lese gerade parallel wieder in Helmut Schelskys Klassiker, „Die Arbeit tun die anderen. Klassenkampf und die Priesterherrschaft der Intellektuellen“. Schelsky beschört-beschreibt die neue Klasse […]

Der Spiegel hat es in seiner 34. Ausgabe (über die Beliebheit der Politiker) bemerkt. Schlechter noch als die Politiker kommen in der Öffentlichen Wahrnehmung die Intellektuellen weg. In der gesellschaftlichen Debatte der Deutschen fehlen sie nämlich. Einer der wenigen Ausnahmen ist FAZ Herausgeber Frank Schirrmacher. Nach „Payback“, einem Buch, das einen wirklich inspirierenden Blick auf […]

Dahinter steckt immer (wieder) ein kluger Kopf. Heike Schmoll hat in der FAZ (28.8.2010, S. 2) mal das gemacht, was in Berlin nicht schwierig ist. Sie hat sich u.a. in den Bezirk Mitte begeben und drei engagierte Schulleiterinnen gefragt, was sie vom Bildungschip der Bundesministerin halten. Die Ergebnisse sind bezeichnend (Artikel auf Wunsch beim Autor). […]

Der Volksentscheid in Hamburg hat eines gezeigt: Eine strukturelle Veränderung der Schulwesens ist wieder einmal gescheitert. Wenn wir auf dem Boulevardniveau bleiben wollen, könnten wir sagen: Die Guggi-Fraktion hat gewonnen. Bloß blöde, wenn die Gucci-Trägerinnen, zumindest teilweise, durchaus dem grünen Wählerklientel entstammen. Einige Tiefenbohrungen, um das Scheitern zu verstehen. Und um daraus zu lernen.

Eigentlich sieht doch alles ganz gut aus. In Baden-Württemberg, entnehme ich der Zeitung, haben die Grünen die 20% Marke überschritten und eine rot-grüne Mehrheit ist möglich. In Berlin, so Berliner Zeitung vom 30.7., überholen die Grünen die amtsmüden Sozialdemokraten und biegen nun, die Kandidatur Renate Künasts erwartend, auf die Startgerade ein. Alles in Butter, oder […]

In der Wochenendbeilage der Berliner Zeitung vom 13.2. hat Tanja Leston einen bemerkenswerten Artikel geschrieben. Wie Anno 2010 eine nicht ausgebildete Hilfslehrer(in) an einer Schule in Berlin Wedding als Lehrkraft eingesetzt worden ist. Und was ihr dabei auffiel.

Und noch eine gescheitert. Die schwarz-grüne Regierung in Hamburg ist nicht die erste und wird nicht die letzte Regierung sein, die an der Bildungsfrage scheitert. Aber wenn sie daraus schnell Konsequenzen zieht, könnte sie die erste Regierung sein, die angemessene Learnings aus der Unregierbarkeit zieht. Ein Schlachtenpanorama mit Schlussfolgerungen.

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