Benchmarking mal anders. Zum Beispiel in der Bildungspolitik

Statt künstlicher Benchmarks wäre es vielleicht auch ganz hilfreich, die Realität als Maßstab zu nehmen. Der Beitrag in der Süddeutschen vom 12.1.2010 hat das Zeug dazu. Weil er die richtigen Fragen stellt. Die Antworten können Politik, Kommunen, Länder und Bund nur gemeinsam geben.

Davon gehen wir aus:

Niemand wird Eltern dabei hindern, das zu tun, was aus ihrer Scht das beste für IHRE Kinde ist. Auch nicht, wenn sie grün oder rot oder ganz rot wählen. Also: Verhinderung von Umzug, Stopp von Privatschulen ist keine Lösung. Sondern nur die Verhinderung einer offenen Debatte in einer offenen Gesellschaft.

Es gibt und es wird immer mehr Stadtviertel mit immer mehr immer unterschiedlichen Kulturen geben. Egal ob in München oder Berlin. .,.. Und für diese Stadtviertel fehlen immer noch die Antwoten: Wie sieht ein öffentliches Schulangebot aus, das sich an eine kuturell heterogene Bevölkerung richtet. Stillsitzen und die Forderung nach „Deutsch lernen“ ist es nicht. Zumindest nicht alleine. Müssten nicht auch Lehrer Türkisch oder Arabisch sprechen? Oder/Und die Kultur verstehen? Wie sieht es mit dem Verständnis für die hier entstehenden Mischkulturen aus (ein Türke, der in Deutschland aufwächst, ist für Türken in der Türkei kein Türke und für die Deutschen in Deutschland kein Deutscher. Er ist ein Deutschtürke. Aber was heißt das? Und wie geht Schule mit um?

Müsste Schule nicht einfach ganz anders sein?

Müsste die Heterogenität der Menschen und Qualifikationen nciht ganz unterschiedlich sein? Denn die Mischung machts!

Müsste man nicht einfach Schulen machen lassen? Und diese Erfahrungen sammeln?

Fragen über Fragen. Aber wer will sie hören?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.