Aufstieg kommt vor dem Fall. Der aktuelle Spiegel, die Grünen und die Politik

In seiner aktuellen Ausgabe hat der Spiegel eine bitterzynische Abrechnung mit den Grünen geschrieben. Jan Friedmann, Annett Meiritz, Ruben Rehage, Britta Stuff haben zugeschlagen. Ihre Botschaft: Früher radikal, sind die Grünen inzwischen Establishment geworden. Alles, was wehtut, beispielsweise höhere Erbschaftssteuern, wird vermieden. Radikale Forderungen werden vermieden, auch der letzte Edellinke Jürgen Trittin, als einziger linker Grüner noch intellektuell satisfaktionsfähig, flüchte sich, wie der Realo-Flügel der Grünen, in wolkige Haltungsfragen.   Sowohl in Kreuzberg, wie auch in Baden-Württemberg wären die Grünen eine Weiter-So Partei geworden. Nur eben, ganz Wählerwille, mal Retrovariante, Alt-68, mal Hannah Ahrendt garnierte Wirtschaftspartei. 

Soweit, könnte man sagen, so wahr. Aber hat der Spiegel recht? Oder ist der Analytiker der grünen Luxusmisere, eben dieser Spiegel, nicht auch Teil des Problems? 

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