Auf welchem Tier die FDP daher reitet.

Wer angesichts des FDP Parteitags mal was aufschlussreiches lesen will, sei auf Heribert Prantl in der Süddeutschen verwiesen. Zitat:

Im Internet kursiert eine alte Weisheit, die angeblich von den Dakota-Indianern stammt: „Wenn du merkst, dass du ein totes Pferd reitest, dann steig ab.“

Guido Westerwelle hat aber keine Zeit zum Lesen im Internet und keine Zeit für alte Weisheiten; er hat als Außenminister auch kaum Zeit für die Partei, deren Vorsitzender er immer noch ist.

Darum reitet er auf einem toten Tier zum Dreikönigsparteitag der FDP. Ihm fällt es schwer, von seinem alten Haupt- und Megathema abzusteigen: Steuersenkungen, Steuersenkungen, Steuersenkungen. Er bleibt dabei, weil er damit bisher Erfolg gehabt und weil es Kraft kostet, sich auf neue Verhältnisse einzustellen – eine Kraft, die Westerwelle nicht hat.

Mit bestem Dank an einen klugen Beobachter, der sich über alte Sprüche im Neuen Jahr ganz schön wundert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.