Die Kunst, die alten Kulissen hinter sich zu lassen. Theresa Mays Rede auf dem Konservativen-Parteitag

Man kann auch mit Reden Geschichte schreiben; – eine Tatsache, die wir in Zeiten Angela Merkels vergessen haben. und diese Rede Theresa Mays schreibt Geschichte. Und redisigned die politisch Agenda. Es lohnt sich, sie anzuhöen und die Konturen dessen,  was sie sagt, nachzuzeichnen. 

Schon die zentrale Botschaft sitzt:  A Country, that works vor everyone, ist eine Absage an die am City-Tropf hängende UK Ökonomie. Sie benennt klar die Folgen der Globalisierung, Verlust von Arbeitsplätzen für gering Qualifizierte, und verspricht, ihre Interessen künftig in den Mittelpunkt zu stellen . 

To pay attention, der schöne englische Begriff, beschreibt, worum es geht. Viele Menschen, die unter der Globalisierung gelitten haben, wollen, dass sie angesprochen werden. Und das werden sie. 

Die Rede ist nicht falsch, nicht oberflächlich. Sie sagt auch, dass der Brexit nicht nur mit dem Unwohlsein gegenüber der EU zu tun hat; -sondern dass die EU nur Ausdruck des Verzagens und Verzweifeln an der Unleserlichkeit der Welt ist (meine Ausdrucksweise). 

Die Rede ist auch deswegen groß, weil sie damit Verantwortung übernimmt. Keine EU kann künftig verantwortlich für Fehlentwicklungen gemacht werden, die Verantwortlichkeiten werden also konzentriert auf die Regierung. 

Wie sie diese Herasuforderung löst, wird sich zeigen, aber das Signal, dich erst auf die eigenen Kräfte zu besinnen, bevor man sich auf die große Bühne begibt und auf Weltniveau agieren will, wird ankommen. 

Die kontinentalen Europafreunde tun gut daran, nicht über harte Verhandlungen zu dbattieren und sich übrfheblich über den UK Sonderweg zu mockieren, sondern ein Gefühl dafür zu entwickeln, wie sie die Geschicke Europa im Gleichklang mit der Befindlichkeit im eigenen Land, darüber hinaus aber auch in europäischer Verantwortung buchstabiern lernen. 

Institutionen alleine werden jedenfalls das Dilemma nicht auflösen, auch das Budgetrecht für das Europäische Parlament nicht. Es ght darum, die Bürger im Lande für eine gemeinsame Persektive zu gewinnen. 

Da ist uns UK voraus. Mal sehen, ob es gelingt, die Bürgerinnen und Bürger quer durch alle Schichten zum Mitmachen zu gewinnen. 

P.S. An alle, die den Briten jetzt gut gemeinte, aber sinnlose Ratschläge geben (sie haben sich einfach anders entschieden): jetzt heisst es, Verantwortung für das eigene Geschick zu übernehmen.

Wer traut sich das?

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