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Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank David Folkerts-Landau hat die erste fundierte und originelle Analyse des Brexit gegeben. Er empfielt: Nüchtern bleiben und siet gar keine schlchten Chancen für UK. Deutscher Bank Chefvolkswirt über Brexit

Die Briten haben entschieden. Und fieberhaft suchen die einen nach Auswegen, wie das Volksvotum doch noch umzudeuten ist, die anderen wollen den Rauswurf mit Fußtritt, damit nicht (ja, da schau her:) Frankreich, Holland, Spanien auch noch austreten, nicht, weil die jetzt regierenden Politiker wollen, sondern die, die in den Startlöchern stehen: Rechtspopulisten.
Und die Linke (also, die versammelte Linke rot, rot und grün): Die will mehr Europa. Mehr gerechtes Europa, wie es z.B. Michael Braun, der taz Korrespondent in Rom, fordert. Und da geht der Irrsinn weiter. Man diskutiert nicht, wie mehr Gerechtigkeit herzustellen ist (und wie die notwendige wirtschaftliche Kraft erhalten oder gesteigert werden kann), sondern beschwört einfach, dass es geht. 
Schön wär’s. 

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Steven Hill, Amerikaner, hat einen sehr lesenswerten Beitrag geschrieben in der aktuellen Zeit. Europa ist eine Supermacht, meint er. Der Blick darauf, wie lange das Nationbulding in den USA gedauert hat, hilft einem, die Hysterie hinter sich zu lassen. 

In meinem Archiv hier zu finden:

https://www.evernote.com/shard/s39/sh/bf0727f3-ee83-4b96-a9f2-330394a9528a/1346abb90dd49cd3472c7764784f0e98

Ich sag’s mal so. Manchmal muss man erstmal zur Kenntnis nehmen, dass sich Menschen entscheiden. Wenn man der Meinung ist, und das sollten wir alle sein, dass Demokratie daraus besteht, dass Bürger (und Bürgerinnen natürlich auch) entscheiden, hat man eigentlich seine Klappe zu halten: Sie sind der Souverän! So, und dann kann man mal drüber nachdenken, warum das so ist und war, dass die Briten davon wollen. 

Ja, es kann sein, dass das dazu führt, dass das Wirtschaftswachstum schrumpft. Es ist das Recht der Briten, das so zu entscheiden. Vielleicht wird ja auch das Wirtschaftswachstum schwächer, aber die nichtkakademischen Berufsgruppen kriegen einen Aufschwung, dann werden auch die Folgen des Brexit von denen ganz anders wahrgenommen als wir, als manche von uns vermuten und antizipieren würden. 

Nobody Knows!

Um das klarzustellen: Auch ich hätte es für besser gefunden, wenn die Briten blieben. Aber jeder ist seines Glückes Schmied. Wir werden jetzt sehen, wie sich das entwickelt. #reallylivecontestbrexit

P.S. Und die Überheblichkeit, man wüsste auf jeden Fall besser, was besser ist (fragt sich ja auch immer: für wen), die könnten sich viele auch mal abschminken. 

in der aktuellen Zeit. 

Du. Mich. Auch.

In den USA, in Großbritannien und Frankreich sind die Konservativen gespalten wie nie – und auch in Deutschland. Doch CDU und CSU wollen sich am Wochenende versöhnen. Viel Spaß!

VON MATTHIAS GEIS UND BERND ULRICH 

VON MATTHIAS GEIS UND BERND ULRICHSeit den Politikern weitgehend die Kontrolle über die Ereignisse entglitten ist, fällt ihnen all das schwer, was früher zum Alltagsgeschäft gehörte. Beispielsweise der Spin. Zu brachial drückt sich die Wirklichkeit durch, als dass das funktionale Flunkern noch funktionieren würde. Wenn etwa Horst Seehofer die Versöhnung zwischen CDU und CSU zur »Chefsache« erklärt, denkt man gleich: Er droht schon wieder. Wenn sich die beiden vergifteten Schwesterparteien am kommenden Wochenende bei Berlin in großer Delegation treffen, um endlich ihren mittlerweile zehn Monate währenden Streit beizulegen, dann ahnt man schon: Sie werden die Feuerpause als Frieden verkaufen. Wie denn anders?Am Tag vor der angeblich beabsichtigten Wiederverschwisterung der Unionsparteien findet ein Weltereignis statt, das erklärt, warum es keine Versöhnung von Potsdam geben kann. Da stimmen die Briten über ihre EU-Mitgliedschaft ab. Und wer steht sich da diametral gegenüber? Zwei Tories, David Cameron für den Verbleib, Boris Johnson für den Exit. Die konservative Partei auf der Insel ist in einer existenziellen Frage zutiefst gespalten. 

Wobei die Situation auch ganz kurz zu beschreiben wäre: jetzt erwischt es halt die Konservativen, dass die Zeiten härter werden. Die Linke hat das schon hinter sich. Nee, bleibt drin. Es gibt keine Lösung.

Ausser einer Formel, die motiviert, aktiivert, zusammenhält. Aber im Ernst, es geht nicht um was Rationales. Es geht ums Probieren. 

Politik ist schon lange kein Geschäft für Nüchterne mehr. Man berauscht sich gerne, gerne auch gemeinsam mit den Medien. Und vor allem an sich selbst. Das neueste Aphrodisiakum, besser Autoaphrodisiakum von Politik und Medien (man schreibt sich ja sonst nix) heisst r2g, das hat nen intelligenten Anstrich, ist aber mehr vom alten Gleichen: Mehr Politik, mehr Umverteilung, die, potzblitz, mehr Gerechtigkeit möglich machen soll. Jede der drei Parteien hat große Pläne. In so einer „Wir bestellen, ihr bezahlt“ Koalition würden sich die schlechten Eigenschaften aller drei Parteien aufs Schlechteste potenzieren. 

Pläne über Pläne (wobei sich die Pläne ja nie so realisieren, sondern nur die Kosten), gute Vorsätze, die nur den Nachteil haben, dass sie einfach nebeneinander gestellt und aufaddiert werden würden. Niemand würde fragen, wie man aus drei Plänchen eine Richtungsentscheidung machen könnte. 

Richtig ist, dass die Menschen mehr Gerechtigkeit möchten. Richtig, aber das fragt halt kein Meinungsforscher, ist aber auch, dass die meisten Menschen zutreffenderweise die Hoffnung aufgegeben haben, die Politik könnte eine gerechte Welt schaffen. Sie könnte, wenn sie richtig drüber reden würden, Richtungen korrigieren, Weichen stellen, Chancen nutzen, die sich auftun. Aber sie kann halt  die nüchterne Wirklichkeit nicht in Nichts auflösen. Der Trend heißt Globalisierung. Und Deutschland, das als eines der wenigen europäischen Länder die unschöne Wirklichkeit angenommen hat, liegt noch ganz gut. Zurück zum Nachkriegsdeutschland, davon träumt die AFD. Aber das wird ihr nicht helfen. Und Deutschland und Europa auch nicht. Nachkriegsdeutschland wird nicht zurück kommen. 

Die Frage, die zu lösen ist, lautet, wie wir den Zusammenhalt in härter werdenden Zeiten gewährleisten können. Es geht darum, besser zu werden, sprich wettbewerbsfähiger und die Exzesse der Globalisierung bannen zu lernen. Kein einfaches Unterfangen. Und die Antwort auf diese Frage wird ein bißchen Zauberei, ein bißchen Mut sein und ein bißchen politische Weichenstellung. Aber jede Partei muss für sich sehen, was da passt. Womit sie sich wohlfühlt. Und die Wählerinnen und Wähler. Dann muss sie für sich und ihre Konzepte werben und am Schluss wird abgerechnet. 

Ein linkes Projekt will, sorry, keine Sau. Nur die, die direkt damit Karriere machen können. 

Aber wer sagt das mal den handelnden Personen?

Alle Politik ist Taktik. Die „sichere Drittstaaten“-Debatte ist in gutes Beispiel dafür. Während Medien und die linke Öffentlichkeit sich empören, dass dort sehr wohl Homosexuelle, und andere, verfolgt werden und damit völlig realitätsfern suggerieren, man könne nach Wortlaut entscheiden, fallen die Entscheidungen längst nach Binnenmaßstäben.

Da diskutieren ein Ethiker, ein Lauterbach, Frau Fischer von der vfa, eine Patientin und Prof. Ludwig als Chef der Arzneimittelkommission über die Preise neuer Arzneimittel.

Lauterbach achtet drauf, dass er erwähnen kann, dass die Hälfte für Marketing drauf geht. Für ihn alles unethisch.

Der Ethiker redet darüber, dass es, wenn Wettbewerb existieren würde, der Preis niedriger wäre. Der hat ja noch gar nichts von der Langwierigkeit des Zulassungsprozesses begriffen.

Frau Fischer vom vfa unterstreicht, dass man darüber reden soll, dass die Arzneimittel helfen. Würden sie aber auch, wenn sie billiger wären.

Plasberg unterstreicht, dass das Arzneimittel, bezogen auf das Gewicht, teurer als Gold ist.

Und keiner redet darüber, warum das so ist. Und, vor allem, wie man das ändern könnte.

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Ich mag, man ahnt das, diese linken, selbstüberheblichen Besserwisser a la Leggewie und Welzer nicht. Mir ist das alles zu schemantisch und nachkriegsdeutsch. Muss aber immer, fast zwanghaft die „smarte Diktatur“ weiterlesen. Einmal, weil Welzer sehr viel liest und verarbeitet, es stecken also jede Menge neue Informationen und Blickwinkel drin. Zum anderen, weil die Sichtweise (ich meine, es ist auch eine Sichtweise mit einem latenten menschenverachtende Hass, der sich als Gutmenschentum tarnt), extrem unsoziologisch ist. 

Es geht ungefähr so: 

Der Kapitalismus hatte mal eine schöne Phase, das war die Zeit nach 45, besser noch, die Zeit nach 68. Da war das Versprechen des gebändigten Kapitalismus ziemlich real. Die Gleichheit unter den Deutschen ziemlich hoch. Zwergendeutschland, links ausgeträumt. 

Jetzt dagegen herrscht Turbokapitalismus. Bin gerade an der Stelle mit den Samwer Brüdern. Nun sind die Samwer Brüder zwar die größten deutschen Internetzocker, aber als solche bilden sie sozusagen nur den phantasielosen Teil des Internethype ab. Da ist Amazon schon anders, Google auch.

Es muss aber bei Welzer immer so ODER so sein. Ich denke mir, lass uns die Szenarien doch mal zu Ende denken und zu Ende wachsen, etwas spielerischer. Wenn ich durch Berlin laufe mit seinen Pracht Backsteinbauten aus der Gründerzeit, denke ich mir oft, Mensch, die konnten bauen, Kathetralen des Fortschritts. Haben die sich Gedanken gemacht, ob das Kathetralen des Fortschritts werden? Nein, die haben einfach gemacht. 

Wir waren letzthin im Mitte Museum, hier in Berlin, das ist in ner alten Schule in Wedding (oder ist das Moabit, weiß ich nie so). Das Museum ist gerade geschlossen. Wenn man sich da aber klar macht, dass in jedem dritten Haus unten eine Kneipe war, dass also die Arbeiter dort, die gleich hinter Borsig und anderen wohnten, ständig im Elend und besoffen waren, ihre Frauen geprügelt haben, nicht alle, aber kathetralenmäßig war das nicht, dann ahnt man, dass der Fortschritt immer zwei Seiten hat. 

Was mich an der aktuellen Linken (und dazu gehören auch weite Teile der Grünen, das sage ich, der ich auch Grüner bin) wirklich annervt, ist dieser Wunsch nach Bereinigung des Sichtfeldes. 

Wer seinen Marx gut gelesen hat, weiß, dass disruptive Innovation nie freundlich war. Früher war das Elend nur ausgelagert, in der europäischen Tradition ganz weit weg, in den Kolonien (und wir bluten ja jetzt gerade für die Dummheit der kolonialen Aufteilung Afrikas und die Unkosten der Gier nach Öl) und weit weg, die USA ist ja so ein Mix der Realitäten, in denen sich die Outlaws Europas ihr Paradies geschaffen haben. Auch da wächst was, das eine mit dem Silicon Valley, das bei allen Vorsicht-Rufen doch was faszinierendes hat. Und auf der anderen Seite die Dupfbacke Trump. Da fragt man sich, ist Trump oder Putin besser (ich weiss, das ist jetzt nicht korrekt). Und zwischendrin ein Obama, bei dem ich mir immer wünsche, auch mal so einen smarten Präsidenten zu haben. Auch wenn er in der aktuellen Kurzatmigkeit als der Loser der Nation da steht. (Um das Fass voll zu machen, Hillary Clinton? Ist eigenlich auch keine wirkliche Alternative, da kan man gleich den Goldman Sachs Vorstand zum Präsidenten machen). 

Was ich mir wünsche: Weniger Aufgeregtheit. Und den Mut, gerade der grünen Linken, mal mit den „Wünsch Dir was“-Banalitäten aufzuräumen. Hinter der Hand erzählen alle Grünen, die an der Regierung waren, wie sehr sie dieser ewige Bürgerbegehrens-Nerv annervt. Politik wird ängstlich dadurch. Das kann man wollen, weil Politik sonst große Pläne macht. Und die gehen ganz oft daneben. Wenn man aber selber gerade den ganz großen Umbau der Welt plant, Stichwort Tranformation, wird das ewige Volksbegehrensgemache ganz schwierig. Ein Schritt vor, zwei Schritte zurück. 

Was ich mir von einer Intellektuellenpartei wünsche, ist, mehr Phantasie, mehr Gelassenheit. Wer meint, Politik kann Gerechtigtkeit herstellen, der kann doch SPD oder Linke wählen. Wer aber meint, es gehe darum, den Laden zusammenzuhalten, Ökologie, Ökonomie und Zusammenhalt und mehr gloalen Ausgleich gegeneinander abzuwägen, der solle Grüne wählen. 

Mein Wunsch. In Baden-Württemberg gibt es zaghafte Versuche, das so zu machen. In Berlin und im Bund haben sie davon ganz wenig begriffen. Es fehlt die Neugier, es fehlt die Lust an Debatten, es fehlt die Lust, auch mal das Falsche zu sagen. 

Es ist zu viel grünes WEITER SO!

P.S. Gegengift zu Leggewie und Welzer: Paul Mason, Postkapitalismus. Der schreibt sich was zusammen, dass sich der Kapitalismus selber abschafft. Wie, das zu erfahren, kostet 22.90 als eBook. Ich bin gespannt. Paul Mason kommt von der Insel. Die spinnen, die Briten.  

Claus Leggewie hat wieder mal über Sozialdemokraten nachgedacht und niedergeschrieben, woran die SPD krankt. 
Ein Kernsatz: 
Sozialdemokraten müssen Antworten finden, wie wir dann in Europa leben wollen und wie die Welt gerechter werden kann. Die Grundregel sollte sein, dass wir Kindern und Kindeskindern mindestens die gleichen Ressourcen bieten, über die wir Heutigen verfügen. Und wer ganz auf die Fantasie und Innovation der Künftigen setzt, muss ihnen die dafür notwendigen Infrastrukturen zur Verfügung stellen.“ 
Politsprech und Traumtänzertum. Gerade die linken Intellektuellen sind, meine ich, tief im Deutschen Idealismus verhaftet. Es gibt ein Ziel, gerechte Gesellschaft, dieses Ziel ist in Zeichen der Ressourcenknappheit gedoppelt: Gerechte Ursprungsgesellschaft und  gerechte Weltgesellschaft. Davon leitet man dann alle politischen Konzepte ab.
Und schafft nur Illusionen. Das Problem ist doch die Überhöhung der Politik. Da ist eine mäandernde Angela Merkel, die am Montag vom linken „Denkvollstrecker“ Streeck sehr witzig (aber folgenlos) erlegt worden ist, schon besser. Wenigsten entspannt lachen. 
Bei Leggewie ist aber schon wieder alles von so viel Teflonklugheit durchsetzt. 
Was nicht hilft, ist dieses selbstreferentielle Linksintellektuellentum, die denkt, die Welt wäre eine Scheibe, pardon, die Welt ist stabil und könnte, würde man bloß ein bißchen umverteilen, gerecht sein. 
Weit gefehlt. Wir sind eine Welt im Umbruch. Der Westen, über Jahrhunderte unangefochtener Machthaber, verliert. Relativ. Jedenfalls muss er sich der Tatsache stellen (Linke aufgepasst), dass global mehr Reichtum und mehr Gerechtigkeit entsteht, regional aber mehr Schieflagen. 
Das ist die Ausgangslage. Wo es endet, weiß niemand. Also geht es doch darum, das Ganze (sprich die globale Situation) im Auge zu behalten, darauf zu achten, dass unsere Ökonomie leistungs- und wettbewerbsfähig  und der Zusammenhalt erhalten bleibt. Gerechtigkeit ist zwar ein schöner, aber nicht erreichbarer Begriff.
Mehr ist nicht!
Wenn wir nicht postkapitalistische Sozialismusträume hegen (weil die Checks und Ballances immer noch das wichtigste Argument pro Demokratie und Kapitalismus ist), dann bildet das den Korridor politischer Alternativen. 
Welcher Partei, welcher Person gelingt es, mit welcher Zauberformel mehr Menschen auf und für diesen Weg zu binden. Das ist die herausfordernde Frage für alle Parteien, die nicht nur an die Macht wollen, sondern auch im Interesse der BürgerInnnen des Staatswesens regieren wollen. 
Auch das ist nicht so schwer zu verstehen. 
Die Antwort darauf kann aber nur von Menschen kommen, die das System Partei beherrschen und Bindungskraft nach außen beweisen. Womit sie Bindungskraft beweisen, das ist ein Prozess von Try and Error. 
Wissenschaft nutzt da nichts. Lehrstuhlerkenntnisse auch nicht. 
Dicke Bretter bohren bleibt mühsam. Und sie an der richtigen Stelle zu bohren und gleichzeitig darüber mit den richtigen Begriffen zu reden, warum hier und nicht dort, das ist brutal und ganz schön anspruchvoll. Wissenschaft ist das nicht!
Let’s try it again!
Der Leggewie: 
https://www.evernote.com/shard/s39/sh/6bdd0e97-6a42-4d57-9d70-f48301dbd35b/be91de87037ccab49f84340d06f29dd0 
Der Streeck über Merkels neue Kleider: 
https://www.evernote.com/shard/s39/sh/d9571568-d603-4070-892c-ce113ca54f61/b585b7cd0204f6fa043275d1b2798b60

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